Vitra

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Vitra ist der Lounge Chair und Frank Gehry Bauten, Bürostühle und hellblaue Elefanten, Designsammlung und Familienunternehmen, das mit seiner Vielfalt, seinen Ideen und Konzepten in den letzten 60 Jahren Wohnungen, Büros und den öffentlichen Raum zu schöneren und inspirierenderen Orten gemacht hat.

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Ein schwarz-weiß Foto von Ray und Charles Eames aus dem Jahr 1959. Es zeigt die beiden mit einer metallenen Filmbox im Arm vor einer Flugzeugtreppe.

Ray und Charles Eames auf dem Weg zur »American National Exhibition« in Moskau

Die Geschichte von Vitra ist nicht nur eng verbunden mit Ray und Charles Eames — sie beginnt auch mit dem kreativen Ehepaar in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und wird seither fortgeschrieben: Mit Möbeln, die mit Vitra zu Klassikern wurden, mit zeitgenössischen Ideen für das Zuhause und das Büro und einer Leidenschaft für Gestaltung, die das Angebot, aber auch den Vitra Campus in Weil am Rhein mit einer umfangreichen Möbelsammlung und dem Vitra Design Museum zu etwas Einzigartigem machen. Wie minimum versteht auch Vitra Einrichtung als Collage, die aus vier Wänden ein Zuhause mit Charakter macht und im Alltag zu inspirieren vermag. Bei minimum in Berlin und im minimum Online-Shop finden Sie deshalb viele Klassiker und Highlights von Ray und Charles Eames, George Nelson, Ronan und Erwan BouroullecJasper Morrison, Hella Jongerius und weiteren bedeutenden GestalterInnen aus dem Portfolio von Vitra.

 

Die Vitra-Chronik: Design, Möbel, Mut und Architektur

 

 

Anfänge der Vitra-Erfolgsgeschichte in Birsfelden

Mit dem praktischem Wissen um den Möbelbau, einem betriebswirtschaftlichen Händchen und dem untrüglichen Gespür für Formgebung, übernimmt Willi Fehlbaum 1934 die Ladenbaufirma Graeter und betreibt diese mit seiner Frau Erika in Birsfelden bei Basel. 1950 verlegt das Ehepaar die Produktions- und Lagerstätten ins kostengünstigere Weil am Rhein und sie lassen den Namen Vitra ins Handelsregister eintragen. Kurz darauf beginnt Vitras Erfolgsgeschichte auf der anderen Seite des Atlantiks.

Der Durchbruch: Ray und Charles Eames betreten die Vitra-Bühne 

Ein Foto des Vitra Lounge Chair mit Ottoman mit Palisanderholz und schwarzem Leder

Der Lounge Chair von Ray und Charles Eames aus dem Jahr 1956

Auf einer Reise in die USA 1953 begeistert sich Willi Fehlbaum für die Möbel von Ray und Charles Eames, nachdem er sie in einem Geschäft in New York gesehen hat. Und die Begeisterung hält an. Zurück in der Schweiz setzt er sich mit dem Eames-Produzenten Hermann Miller in Zeeland, Michigan in Verbindung, um selbst Möbelhersteller zu werden. Doch erst vier Jahre später gelingt der Erwerb der Lizenzen der Hermann Miller Collection, zu der neben den Entwürfen von Ray und Charles Eames auch Möbel von George Nelson, Alexander Girard und Isamu Noguchi gehören. Die Produktion beginnt. Besuche von Ray und Charles Eames, George Nelson und Alexander Girard in Europa folgen. Schon als Schüler lernt der älteste Sohn von Erika und Willi Fehlbaum, Rolf, die Designer kennen, die ihn — wie auch Vitra — dauerhaft prägen sollten. Er übersetzt für seinen Vater, wird Begleiter und Beobachter und verinnerlicht das Designverständnis dieser außergewöhnlichen Gestalter.

Auch minimum beleuchtete mit zwei umfangreichen Ausstellungen im Berliner stilwerk 2008 und 2012 die Beziehung zwischen den Unternehmern Fehlbaum und den Formgebern Eames.

Das erste Vitra-Möbel: ein besonderer Stuhl

Das schwarz-weiß Foto zeigt Rolf Fehlbaum im dunklen Anzug, Designer Verner Panton und Mitarbeiter von Vitra in Laborkitteln in der Vitra Werkstatt um ein Modell des Panton Chair, der zwischen 1965 und 1967 bei Vitra entwickelt wurde.

Verner Panton (rechts) und Rolf Fehlbaum (Mitte) begutachten eine Stuhlform in der Werkstatt von Vitra

In den 60er Jahren folgt das erste selbstentwickelte Vitra-Produkt — und was für eins: der Panton-Chair. Von vielen Herstellern abgelehnt wagt Vitra das Unmögliche: den ersten freischwingenden Kunststoff-Stuhl. In Zusammenarbeit mit Verner Panton wird er über viele Jahre bis 1967 zur Serienreife entwickelt und motiviert für die weitere Zusammenarbeit mit Designern, die Vitra Autoren nennt.

So erkennen Sie das Original von Vitra: Zum Magazinartikel

Vitra Büromöbel: Designkompetenz und Ergonomie

Ab Mitte der 70er kommt mit dem Vitramat von Wolfgang Deisig ein Bürostuhl mit eingebauter Synchronmechanik auf den Markt, der Ergonomie mit anspruchsvollem Design verbindet — zu dieser Zeit völlig neu auf dem deutschen Markt.

Eine neue Generation bei Vitra: die Brüder Fehlbaum

Mit Rolf, Raymond und Peter übernehmen 1977 die Kinder von Erika und Willi Fehlbaum — die sich aus dem Geschäft zurückziehen — die Leitung von Vitra. 1992 verlässt Peter Fehlbaum den Möbelhersteller.

Italien in Weil am Rhein: Mario Bellini

Mit Mario Bellini nimmt die Zusammenarbeit mit italienischen Designern in den 80er Jahren ihren Anfang. Und auch heute noch ist Mario Bellinis Design präsent: Die Vitra-Drehstühle Figura stehen in überparteilichem Veilchenblau im Plenarsaal des Deutschen Bundestags in Berlin und machen dort eine »Bella Figura«.

Katastrophe und Chance: Gestaltungsspielraum nach dem Großbrand

1981 steht die Produktion in Weil am Rhein nach einem Blitzeinschlag zu großen Teilen in Flammen. Rolf Fehlbaum lässt in Folge vom Architekten Nicolas Grimshaw eine Fabrikanlage planen, die innerhalb eines halben Jahres fertiggestellt wird. Mit ihm erarbeitet er auch einen Bebauungsplan für das Vitra-Gelände. Der Vitra-Campus nimmt mit diesem architektonischen Highlight seinen Anfang.

Mehr als Vitra Stühle

Ein Einblick in die Möbelsammlung des Vitra Design Museum im Untergeschoss des Vitra Schaudepot. Zu sehen sind vornehmlich Stühle, die in einem Lagerregal mit grünen Streben in drei Fächern übereinander gelagert werden. Besonders ins Auge stechen die Standard Stühle von Jean Prouvés.

Sammlerstücke im Vitra Schaudepot

Chairman Rolf Fehlbaum ist nicht nur die adäquate Berufsbezeichnung für den Vorstand von Vitra — es beschreibt auch besonders gut dessen Leidenschaft. Auch deshalb ist dies der Titel eines 1998 erschienenen Buches über Rolf Fehlbaum und Vitra von Grafik-Designer Tibor Kalman, mit dem Vitra seit 1993 zusammenarbeitet. Mit dem Sammeln von Stühlen und weiteren industriell hergestellten Möbeln beginnt der Chairman bereits 15 Jahre zuvor, 1983, und legt damit die Grundlage für das heutige Vitra Design Museum.

Werkzeug zum Möbelmachen

Die »Balancing Tools« von Claes Oldenburg und Coosje van Bruggen kommen als Geschenk der Brüder Fehlbaum zum 70. Geburtstag an ihren Vater auf den Vitra Campus. Sie zeigen die drei wichtigsten Werkzeuge des Polsterers und begrüßen noch heute jeden Besucher von Vitra in Weil am Rhein. Die Werkzeuge sind außerdem ein wichtiger Hebel für die künftige Gestaltung des Vitrageländes. Über sie entsteht der Kontakt zu Frank Gehry und Rolf Fehlbaum lässt die ursprünglich Idee einer Corporate Architektur für Vitra zu Gunsten eines pluralistischen Ansatzes fallen. 

1984 wird auch die Partnerschaft mit Herman Miller einvernehmlich beendet. Vitra wird zur eigenständigen Marke mit den Produktionsrechten an Möbeln von Ray und Charles Eames, George Nelson und Textilien von Alexander Girard im Mittleren Osten und in Europa.

Zusammen seit 1985: Antonio Citterio und Vitra

Der Designer Antonio Citterio setzt in einer Werkstatt seinen Vitra ID Bürostuhl zusammen. Neben zwei unterschiedlichen Rückenlehnen für den Stuhl sind auch zwei Armlehnen und Sitzteile sichtbar, die für den Stuhl erhältlich sind.

Antonio Citterio und die Einzelteile seines ID Bürostuhls

Antonio Citterio und Vitra verbindet nicht nur eine lange sondern auch eine besonders intensive Zusammenarbeit, aus der bisher mehr als 20 Produkte für den Wohn- und Arbeitsbereich hervorgegangen sind. Beispielsweise der Bürosdrehstuhl AC1 aus dem Jahr 1990, das Ad Hoc Büromöbelsystem von 1992 oder die Neuinterpretation des Lounge Chairs Grand Relax von 2019. Daneben ist der Architekt auch für zwei Produktionsgebäude von Vitra in Neuenburg verantwortlich, die 1992 und 2008 entstanden sind.

Vitra Editionen — Experimentierfeld für Designer

1987 sind Ron Arad, Richard Artschwager, Scott Burton, Frank Gehry, Shiro Kuramata, Gaetano Pesce, Denis Santachiara und Ettore Sottsass die ersten Designer, die Vitra dazu einlädt, für die Vitra Edition zu entwerfen. Experimentell darf es sein, frei in der Material- und Formwahl und auch sonst ohne Einschränkungen. Das Ergebnis wird in kleiner Stückzahl produziert — mit großer Resonanz in der Designszene und auch bei Vitra. Mit einigen Designern ergibt sich daraus in der Folgezeit eine langfristige Zusammenarbeit.

Eames Nachlass bei Vitra

10 Jahre nach ihrem Mann stirbt auch Ray Eames 1988 und das gemeinsame Büro der beiden auf dem 901 Washington Boulevard in Los Angeles wird aufgelöst. Versuchsmodelle, Prototypen und andere Teile des dreidimensionalen Nachlasses bereichern die stetig wachsende Designsammlung von Vitra.

Im gleichen Jahr beginnt die Zusammenarbeit mit Jasper Morrison, der eine neue Einfachheit in das Programm von Vitra bringt. Mit ihm entstehen zahlreiche Möbel und zwei Bushaltestellen vor dem Vitra Campus.

Die Vitra Möbelsammlung wird zum Museum

Das Vitra Design Museum von Frank Gehry in Weil am Rhein. Aufgenommen zur Blütezeit eines Kirchbaumes, dessen Blüten sich über die obere Bildhälfte ranken.

Das Vitra Design Museum mit wechselndne Ausstellungen zu den Themen Design, Architektur, Leben und Arbeiten.

1989 eröffnet das Vitra Design Museum auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein in einem spektakulären Bau von Frank Gehry — seinem ersten in Europa. Aus dem Wunsch, die Geschichte des modernen Möbeldesigns besser zu verstehen, ist eine der größten und bedeutendsten Möbelsammlungen ihrer Art geworden, mitsamt einem weltweit agierenden Museum, das mit seinen Wanderausstellungen stark zur Popularisierung von Design und Architektur beiträgt.

Die Zukunft des Büros bei Vitra

Das Ausstellungsprojekt »Citizen Office« führt bei Vitra zu einem veränderten Nachdenken über die Arbeit im Büro. Der emotionale Wert der Büroeinrichtung wird dabei genauso zum Thema wie der Einfluss der technischen Veränderung.

Ein Blitz gegen Feuer: Zaha Hadid baut für Vitra

Die Feuerwehrwache von Zaha Hadid auf dem Campus von Vitra in Weil am Rhein.

Die Feuerwache von Zaha Hadid 

Nach dem Brand im Jahre 1981 war eine Werksfeuerwehr für Vitra nur logisch. Dennoch wurde das Gebäude, das Zaha Hadids erster realisierter Bau überhaupt werden sollte, nur kurz zu diesem Zweck genutzt. Um so besser für die Besucher des Vitra Campus, die sich auch wegen dieses imposanten Baus mehrten, da diese Besonderheit für sie seither völlig uneingeschränkt zugänglich ist.

Im gleichen Jahr wird der Konferenzpavillion von Tadao Ando fertiggestellt. Ein Ruhepol am anderen Ende des Campus, der ebenso wie Hadids Entwurf ein Erstling ist. Absehen von einem Expo-Pavillon, ist diese Gebäude für Vitra das erste, welches Ando außerhalb von Japan bauen konnte.

Auch 1994 werden einige Gebäude für Vitra vollendet: Darunter das von Álvaro Siza geplante Fabrikgebäude sowie die Unternehmenszentrale, das Vitra Center, auf dem ursprünglichen Firmensitz in Birsfelden.

Meda und van Severen: neue Designer für Vitra

Alberto Meda steht ganz in der Tradition von Jean Prouvé und Ray und Charles Eames und kombiniert zeitlose Ästhetik mit ausgefeilter Konstruktion und zukunftsweisender Technologie. Er ist bei Vitra Vater einer ganzen Produktfamilie von Büro- und Konferenzstühlen und hat 2007 eine Vitra Edition geschaffen.

Für Maarten van Severen bedeutet die ab 1996 beginnende intensive Zusammenarbeit mit Vitra die Möglichkeit, mit neuen Materialien und Techniken zu arbeiten, die er bei seinen — bis dahin selbstproduzierten Möbeln — nicht verwenden konnte. Entstanden sind so Stühle mit außergewöhnlichem Sitzkomfort.

Preise für Vitra

Nach dem »Design Preis Schweiz« für Vitra 1991, dem »Lucky Strike Design Award« für Rolf Fehlbaum 1994, geht 1997 auch der »Bundespreis Förderer des Design« an Rolf Fehlbaum.

Ronan & Ewan Bouroullec für Vitra

Seit 2000 wirken die Brüder Bouroullec für Vitra. Auf Wunsch von Rolf Fehlbaum entsteht so erst das Bürosystem Joyn, das sie seit 2002 stetig weiterentwickelt haben. Daneben prägen sie mit vielen Entwürfen die Vitra Home Collection und wirken bei der Vitra Edition 2007 mit.

Jean Prouvé bei Vitra

Im Erdgeschoss eines Hauses mit bodentiefen Fenstern steht neben der roséfarbenen Küchenzeile ein runder Vitra Guéridon Tisch mit Standard Stühlen. Beide von Jean Prouvé.

 Jean Prouvés Standard Stuhl, Guéridon Tisch und Lampe de Bureau Tischleuchte.

Dank des Vertrauens der Familie von Jean Prouvé entstehen in enger Zusammenarbeit Re-Editionen der Entwürfe des Franzosen, der in seinem Leben der Stadt Nancy und dem Werkstoff Metall treu blieb. Zu Vitra gehört neben seinen ikonischen Stühlen, Tischen und Leuchten auch eine Tankstelle, die sich in guter Gesellschaft auf dem Gelände des Vitra Campus in Weil am Rhein befindet.

Die Vitra Home Collection

Vor dem Vitra Schaudepot aus Backstein auf dem Vitra Campus stehen die Möbel der Vitra Home Collection aus dem Jahr 2017.

Die Vitra Home Collection von 2017 auf dem Vitra Campus

2004 wird Vitra Home aufgebaut und verbindet seither die Vitra-Klassiker, Re-Editionen und zeitgenössische Entwürfe. Neben Jasper Morrison, Maarten van Severen und den Gebrüdern Bouroullec wird auch bald Hella Jongerius die Home Collection von Vitra prägen. Sie widmet sich neben ihren Entwürfen einem neuen Farbschema, das die gesamte Kollektion von Vitra kompatibel macht.

Zum Portrait über Hella Jongerius. 

Vitra auf der Orgatec

Die weltweit größte Fachmesse für Möbel im Büro- und Objektbereich findet alle zwei Jahre in Köln statt. Vitra lanciert hier wiederholt Entwicklungen, die Maßstäbe setzen. Angefangen 1976 mit dem Bürostuhl Vitramat von Wolfgang Deisig auf der damals zum ersten Mal durchgeführten Messe. Hier wurde auch 1988 das erste Büro-einrichtungssystem »Metropol« von Mario Bellini vorgestellt, wie auch 2006 das »Net’n’Nest«-Konzept von Ronan und Erwan Bouroullec, mit ihrem Bürostuhl Work-nest.

50 Jahre Vitra. 100 Jahre Eames.

2007 feiert Vitra seinen 50. Geburtstag und zeigt auf der Art Basel neue Vitra Editionen von Ron Arad, Jürgen Mayer H, Naoto Fukasawa, Hella Jongerius, Tokujin Yoshioka, Frank Gehry, Jasper Morrison, Konstantin Grcic, Greg Lynn, Jurgen Bey, Zaha Hadid und Jerszy Seymour. In Weil am Rhein wird die Ausstellung »Die Möbel von Charles und Ray Eames« im Feuerwehrhaus von Zaha Hadid präsentiert.

Das Vitrahaus

Herzog & De Meurons Flagship Store für Vitra wird 2010 vollendet und zeigt nun die Vitra Home Collection auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein in einem Haus, das eigentlich aus zwölf Giebelhäusern besteht und neben Inspiration auch Einblick in die Produktion des Lounge Chair von Ray und Charles Eames bietet.

Vitra wächst: Produktionshalle, Punkte und Wege

Der Vitra Campus wird immer reicher an spannenden Akzenten. 2012 wird mit der Produktionshalle des japanischen Architekten-Duos Sanaa ein rundes Gebäude realisiert, dessen Fassade es schwer macht, die tatsächlichen Dimensionen auszumachen. Renzo Piano, Carsten Höller und Tobias Rehberger schaffen mit einem Mikrohaus, einer Rutsche und einem Verbindungsweg zur Fondation Beyeler neue Anziehungspunkte für Architektur- und Kunstfans.

Die Vitra Sammlung wächst über sich hinaus

Das Foto zeigt das Untergeschoss des Vitra Schaudepot auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein. Mit weißen Schubkästen und darüber hängenden Prototypen, einem zerlegten Thonet Bugholz Stuhl und einer von Ray und Charles Eames entworfenen Beinschiene. Außerdem im Bild: ein Fenster, das Einblick in die Möbelsammlung des Vitra Designmuseum gewährt.

Einblicke im Schaudepot auf dem Vitra Campus

Das Schaudepot von Herzog & de Meuron gibt der Vitra Sammlung noch mehr Platz und gewährt Einblicke in die gesamte Leuchten- und Möbelsammlung und verschiedene Nachlässe — u. a. von Ray und Charles Eames. Neben den Ausstellungen im Vitra Design Museum ist es nun möglich, die über 7.000 Objekte in einer Dauerausstellung zu präsentieren. Mit dieser Ergänzung aus Backstein wird das Ensembles auf dem Vitra Campus erneut beeindruckend erweitert.

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