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Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind. Als die Künstlerin Anneliese Fleischmann 1922 ans Weimarer bauhaus kam, blieb auch ihr als Frau nach dem Vorkurs nichts anderes übrig als die Weberei. Dort brillierte sie mit künstlerischen Einzelstücken ebenso wie in der Materialforschung. Für ihr Diplom präsentierte sie ein lichtreflektierendes, schalldämpfendes, leicht zu reinigendes Vorhanggewebe aus Baumwolle und Zellophan. Fleischmann, die 1925 den Bauhäusler Josef Albers heiratete, übernahm 1931 die Leitung der Weberei in Nachfolge Gunta Stölzls. Der heute so beliebte Teppich wird aus Wolle handgetuftet. Er geht auf einen 1926 am bauhaus entworfenen Wandbehang zurück. Alle in dieser Serie gezeigten Produkte werden in einer Ausstellung im Herbst 2019 zu sehen sein.
Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind. Das Wohnungsbauprogramm „Neues Frankfurt“ (1925–1930) war eine kluge, avantgardistische Antwort auf die Frankfurter Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg. Das neue Wohnen sollte angenehm und auch für gering Verdienende bezahlbar sein. Der Stadtbaurat Ernst May holte sich dafür die Besten ins Boot. Einer von ihnen war der ehemalige Bauhäusler Ferdinand Kramer. Neben seinen Ba
Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind. Der Aschenbecher ist ein weiteres Objekt der emblematischen Formensprache, die Marianne Brandt entwickelte. Er basiert auf der Kreisform und besteht aus zwei Elementen, einem unteren Teil, das die Asche aufnimmt und einem oberen, in dem die Zigaretten abgelegt werden können. Hebt man den oberen Teil ein wenig an, fällt die Asche nach unten, was RaucherInnen mit mehr Ästhe
Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind. Wer die skulptural wirkende Leuchte* um 1923 entworfen hat, ist unbekannt – auf jeden Fall war es jemand mit einer Schwäche für Mechanik, denn der Leuchtenarm lässt sich durch ein Gegengewicht ausrichten. Klar ist auch, dass die Stehleuchte im Umfeld des bauhauses entstanden sein muss. Ihre spielerische Form und ihre Aura der Beweglichkeit erinnern ebenso a
Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind. Das zweite von Marianne Brandt noch heute hergestellte Zucker-Sahne-Service entstand 1924, ein Jahr nach Brandts Einritt in die Metallwerkstatt des Dessauer bauhauses. Gefertigt wird es noch immer von einem Silberschmied – aus 925-er Sterlingsilber und Ebenholz. Obwohl sich das Service in Preis und Materialität fernab eines durchschnittlichen Gebrauchsgegensta
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