| Artikelnummer | M11263 |
|---|---|
| Maße: | Breite: 45 cm, Tiefe: 51 cm, Höhe: 67 cm |
| Sitzhöhe : | 45 cm |
| Farbe : | Eiche, schwarz gebeizt |
| Material : | Eiche, schwarz gebeizt , Kunststoffgleiter , Struktur: aus gebogenem MultischichtBuchenholz mit Furnier aus Eiche |
| Einsatzbereich : | Arbeitsbereich , Garderobe , Küche , New Work , Schlafbereich , Tafel , Wohnbereich |
| Designer : | Charlotte Perriand |
| Entwurfsjahr : | 1954 |
| Hersteller : | Cassina s.p.a., Via L. Busnelli 1, 20821 Meda, Italy, info@cassina.it |
Charlotte Perriand entwickelte diesen Stuhl für eine 1954 in Japan stattfindende Ausstellung „Synthèse des Artes“, die sie gemeinsam mit ihren Kollegen Le Corbusier und Fernand Lèger veranstaltete. Ombra Tokyo erweckte damals besonders mit seiner dünnen Sitzfläche sofort Aufmerksamkeit, denn dies machte den Stuhl zu einem echten Novum seiner Zeit. Aus einem einzigen Stück einer zugeschnittenen Eichenholzplatte bestehend, wird Ombra Tokyo gebogen und geformt und erinnert mit den so entstandenen geschwungenen Linien an die japanische Kunst des Origami — wie ein Stück Papier erhält er seine Form durch elegante Falzen. Von der Seite aus betrachtet erinnert er dabei an einen sitzenden oder laufenden Menschen: besonders die Beine sind dabei so in Szene gesetzt, dass sie von vorn betrachtet gerade zu verlaufen scheinen, von der Seite gesehen jedoch offenbaren, dass sie eigentlich abgeschrägt sind und nach außen gebogene Füße besitzen. Zudem erscheint die Rückenlehne wie zwei einander hingewandte Gesichter, was nicht nur ein optisches Highlight verspricht, sondern auch eine Lücke in der Rückenlehne entstehen lässt, die bei heißem Wetter für Abkühlung sorgen kann. Die Sitzfläche wurde bewusst weit nach vorn gezogen, um sehr bequemes Sitzen zu ermöglichen. Ein Verzicht auf Armlehnen rundet das Design ab und perfektioniert es, macht den Stuhl elegant, extravagant und minimalistisch — und zudem stapelbar. Mit seiner schlichten Ästhetik und der grafischen Reinheit ist Ombra Tokyo gut als Konferenzstuhl, aber auch in privaten Umgebungen einsetzbar und zeit sich als perfekte Synthese von Geste, Form und Technik.
Cassina 517 Ombra Tokyo Stuhl
1.746,00 €*
Lieferzeit 6-8 Wochen
| Artikelnummer | M11263 |
|---|---|
| Maße: | Breite: 45 cm, Tiefe: 51 cm, Höhe: 67 cm |
| Sitzhöhe : | 45 cm |
| Farbe : | Eiche, schwarz gebeizt |
| Material : | Eiche, schwarz gebeizt , Kunststoffgleiter , Struktur: aus gebogenem MultischichtBuchenholz mit Furnier aus Eiche |
| Einsatzbereich : | Arbeitsbereich , Garderobe , Küche , New Work , Schlafbereich , Tafel , Wohnbereich |
| Designer : | Charlotte Perriand |
| Entwurfsjahr : | 1954 |
| Hersteller : | Cassina s.p.a., Via L. Busnelli 1, 20821 Meda, Italy, info@cassina.it |
Charlotte Perriand entwickelte diesen Stuhl für eine 1954 in Japan stattfindende Ausstellung „Synthèse des Artes“, die sie gemeinsam mit ihren Kollegen Le Corbusier und Fernand Lèger veranstaltete. Ombra Tokyo erweckte damals besonders mit seiner dünnen Sitzfläche sofort Aufmerksamkeit, denn dies machte den Stuhl zu einem echten Novum seiner Zeit. Aus einem einzigen Stück einer zugeschnittenen Eichenholzplatte bestehend, wird Ombra Tokyo gebogen und geformt und erinnert mit den so entstandenen geschwungenen Linien an die japanische Kunst des Origami — wie ein Stück Papier erhält er seine Form durch elegante Falzen. Von der Seite aus betrachtet erinnert er dabei an einen sitzenden oder laufenden Menschen: besonders die Beine sind dabei so in Szene gesetzt, dass sie von vorn betrachtet gerade zu verlaufen scheinen, von der Seite gesehen jedoch offenbaren, dass sie eigentlich abgeschrägt sind und nach außen gebogene Füße besitzen. Zudem erscheint die Rückenlehne wie zwei einander hingewandte Gesichter, was nicht nur ein optisches Highlight verspricht, sondern auch eine Lücke in der Rückenlehne entstehen lässt, die bei heißem Wetter für Abkühlung sorgen kann. Die Sitzfläche wurde bewusst weit nach vorn gezogen, um sehr bequemes Sitzen zu ermöglichen. Ein Verzicht auf Armlehnen rundet das Design ab und perfektioniert es, macht den Stuhl elegant, extravagant und minimalistisch — und zudem stapelbar. Mit seiner schlichten Ästhetik und der grafischen Reinheit ist Ombra Tokyo gut als Konferenzstuhl, aber auch in privaten Umgebungen einsetzbar und zeit sich als perfekte Synthese von Geste, Form und Technik.
Cassina
Cassina hat die italienische Designgeschichte mitgeschrieben. Neben vielen Klassikern aus Italien sind es aber vor allem die Avantgardisten des frühen 20. Jahrhunderts, wie Le Corbusier, Gerrit Thomas Rietveld und Charlotte Perriand, denen Cassina zu der weltweiten Bekanntheit verhalf, die sie verdienen.
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