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Eigenschaften
Artikelnummer M40984.1
Maße: Breite: 60 cm, Tiefe: 60 cm, Höhe: 42 cm
Farbe : schwarz
Material : MDF , Stahl pulverbeschichtet schwarz
Einsatzbereich : Arbeitsbereich , New Work , Schlafbereich , Wohnbereich
Designer : Ilmari Tapiovaara
Entwurfsjahr : 1960
Hersteller : Vitra supported by Artek, Charles-Eames-Str.2, 79576 Weil am Rhein, info@vitra.com
Produktinformationen
Der artek Kiki Low Beistelltisch geht auf Ilmari Tapiovaaras Kiki-Kollektion von 1960 zurück – eine Möbelserie, die als konsequent durchdachtes System aufeinander abgestimmter Teile angelegt ist. Charakteristisch ist das Gestell aus Stahlrohr mit ovalem Querschnitt, das die klar geschnittene Geometrie der Familie definiert. Kiki wurde 1960 bei der Mailänder Triennale präsentiert; dort erhielt der Kiki Chair eine Goldmedaille.
 

artek Kiki Low Beistelltisch: von 1960 zur Artek-Reedition

Kiki entstand 1960 als Möbelserie für den öffentlichen wie privaten Gebrauch. Die Kollektion ist Tapiovaaras erste Serie, die konsequent als System aus miteinander abgestimmten Teilen gedacht ist: Zur Familie gehören unter anderem ein Hocker, eine Bank, ein kleiner Beistelltisch, ein Loungesessel und ein Sofa. Der modulare Ansatz ist dabei nicht als einzelnes Objekt formuliert, sondern als Baukasten, in dem Proportionen und konstruktive Prinzipien von Typ zu Typ wiederkehren.
 
Präsentiert wurde die Kiki-Kollektion auf der Mailänder Triennale 1960. Dort erhielt der Kiki Chair eine Goldmedaille – ein Erfolg, der die Serie als Ganzes in der Designgeschichte verankert. Artek führt Kiki heute als historische Kollektion und produziert die Serie seit 2010; 2012 wurde die Kiki-Reedition als überarbeitete Wiederauflage der Produktfamilie vorgestellt.
 

Ilmari Tapiovaara und Kiki als System aus abgestimmten Teilen

Ilmari Tapiovaara (1914–1999) war finnischer Innenarchitekt und Möbeldesigner. Seine Ausbildung schloss er 1937 an der Central School of Applied Arts in Helsinki ab; anschließend arbeitete er in Paris bei Le Corbusier und danach beim finnischen Möbelhersteller Asko Oy. Kiki ist 1960 eine bewusste Abkehr von Tapiovaaras früheren, stärker organisch geprägten Arbeiten: Die Serie setzt auf kompakte Geometrie und eine klar geschnittene Formensprache. Im Artek-Programm steht Kiki neben den Mademoiselle-Entwürfen aus den 1950er-Jahren als eine der zentralen Arbeiten Tapiovaaras.
 

Konstruktion des Kiki Low Table – ovales Stahlrohr als Rahmen

Das konstruktive Leitmotiv der Kiki-Familie ist ein Rahmen aus Stahlrohr mit ovalem Querschnitt. Beim Kiki Low Table trägt dieser Rahmen eine rechteckige oder quadratische Tischplatte und übersetzt den Systemgedanken der Serie in eine niedrige, präzise gezeichnete Tischform. Die heutige Ausführung besteht aus einem Stahlrahmen, ein Plattenkern aus MDF und einer Oberfläche aus Hochdrucklaminat; die schwarze Ausführung kombiniert ein schwarz pulverbeschichtetes Gestell mit einer schwarzen HPL-Platte. Das Untergestell verfügt über Kunststoffgleiter.

artek Kiki Low Beistelltisch im Wesentlichen

  • Teil der Kiki-Kollektion von Ilmari Tapiovaara, entworfen 1960
  • 1960 bei der Mailänder Triennale präsentiert; Kiki Chair mit Goldmedaille
  • Gestell als Rahmen aus ovalem Stahlrohr
  • Artek produziert die Kiki-Serie seit 2010
  • Kiki-Reedition 2012 als überarbeitete Wiederauflage vorgestellt

 

FAQ

Wer hat den Kiki Low Table entworfen, und wann entstand die Kiki-Kollektion?

Der Kiki Low Table stammt von Ilmari Tapiovaara aus dem Jahr 1960. Die Kiki-Kollektion ist als zusammenhängende Möbelserie aus aufeinander abgestimmten Teilen konzipiert.

Welcher historische Kontext ist für Kiki belegt?

Die Kiki-Kollektion wurde 1960 bei der Mailänder Triennale präsentiert. Dort erhielt der Kiki Chair eine Goldmedaille; die Auszeichnung ist dem Stuhl und der Kollektion zugeordnet, nicht dem Low Table als Einzelobjekt.

Seit wann wird Kiki heute wieder produziert?

Artek produziert die Kiki-Serie seit 2010. 2012 wurde die Kiki-Reedition als überarbeitete Wiederauflage der historischen Produktfamilie vorgestellt.

Welche Konstruktion prägt den Kiki Low Table?

Prägend ist ein Rahmen aus Stahlrohr mit ovalem Querschnitt, der die Tischplatte trägt. Für die heutige Ausführung wird zudem ein Plattenkern aus MDF und eine Oberfläche aus Hochdrucklaminat verwendet.

artek

artek — Kunst und Technologie — wurde 1934 in Finnland mit dem Ziel gegründet, »Möbel zu verkaufen und eine moderne Wohnkultur […] zu fördern.« Heute gehört artek zu Vitra und viele Möbel der Mitgründer:in Aino und Alvar Aalto zu den berühmten Klassikern des Möbeldesigns.

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