Wir kennen solche Strukturen aus dem Dorf. Eigentlich schätzen alle das Gefühl, in der Geborgenheit und Sicherheit eines Dorfes zu leben und zu arbeiten. Man kennt sich. Jeder hat seinen Rückzugsort und ist trotzdem in die Dorfgemeinschaft eingebunden. Der informelle Tratsch am Gartenzaun hilft, dass alle möglichst alles wissen. Es gibt gemeinsame Veranstaltungen, spezifische Projektgruppen in Form von Vereinen, selbst die Sharing Economy wurde im Dorf erfunden, indem man sich Kühlfächer in der Dorfmolkerei teilte und sich am Samstag zum Brotbacken am Gemeindebackofen traf. Gemeindehäuser waren die Bibliotheken von heute und jedes noch so kleine Dorf hatte ein Gasthaus.