bauhaus #95: Pendelleuchte HMB 25/300 von Marianne Brandt und Hans Przyrembel

25.08.2019
Diese Leuchte entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen Marianne Brandt und Hans Pryzerembel und ist ein gutes Beispiel dafür, was am bauhaus nicht nur produziert, sondern auch verkauft wurde. Entdecken Sie diesen Lampenklassiker hier.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind.

Der gelernte Schlosser Przyrembel studierte von 1924 bis 1928 am bauhaus und arbeitete dort als Silberschmied. Gemeinsam mit Marianne Brandt entwarf er diverse Leuchten. Das war ganz im Sinne von Walter Gropius, denn Leuchten ließen sich wirtschaftlich verwerten, um die schmale Schulkasse zu füllen. Sie wurden in der eigenen Werkstatt hergestellt und in den bauhaus-Werkstätten selbst genutzt. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist die heute als HMB 25/300 bekannte Pendelleuchte*, deren Höhe sich mit einem Pendelzug und einem Gegengewicht regulieren lässt. Ihr halbkugelförmiger Schirm trägt deutlich die Handschrift Marianne Brandts.

Alle in dieser Serie gezeigten Produkte werden in einer Ausstellung im Herbst 2019 zu sehen sein. (*Energieeffizienzklassen A++ bis E (Spektrum A++ bis E).)