bauhaus #69: Eierbecher von Marianne Brandt

24.02.2019
Auch bei scheinbar einfachten Produkten wie Eierberchern ist gutes Design äußerst wichtig. Die Becher von Marianne Brandt verbinden Funktion und gutes Aussehen auf individuelle Weise und bieten zugleich kleine, praktische Details.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind.

Man sieht Marianne Brandts Eierbechern an, worum es der Gestalterin ging: praktische, schöne Gegenstände aus einfachen Formen zu entwickeln. Nur so ließ sich für sie der Arbeits- und Produktionsaufwand gering halten und aus materialgerechter Gestaltung der größte ästhetische Gewinn erzielen. Die Eierbecher gehen auf die Grundformen Kreis, Kugel und Zylinder zurück. Brandt entwarf sie 1926, zu Beginn ihrer Dessauer bauhaus-Zeit neben Deckenleuchten und anderen kleinen Gebrauchsgegenständen. Der glänzende Edelstahl bringt Klarheit auf den Tisch, der Einsatz gibt dem Frühstücksei Halt. Praktisch: der mit dem Becher fest verbundene Untersatz.

Alle in dieser Serie gezeigten Produkte werden in einer Ausstellung im Herbst 2019 zu sehen sein.