bauhaus #13: Aalto-Glas von Aino Maria Aalto

21.01.2018
Mit diesem Glas, das ursprünglich einen ganz anderen Namen trug, gewann Aino Aalto in einem Wettbewerb an dem auch ihr Mann teilnahm. Heute ist es als „Aalto-Glas“ bekannt und wird als das beste Wasserglas überhaupt bezeichnet.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind.

Die finnische Architektin Aino Maria Aalto arbeitete eng mit Alvar Aalto zusammen, mit dem sie neben dem Nachnamen auch die Vorliebe für alltagsfreundliche Formen teilte. 1932 gewann sie gegen ihn mit dem „Bölgeblick“ genannten Glas den zweiten Platz des Karhula-Iittala-Design-Wettbewerbs. Das Glas, das heute „Aalto“ genannt wird, weil das auf Finnisch ebenso „Welle“ bedeutet wie auf schwedisch „Bölgeblick“, zog in fast jeden finnischen Haushalt ein. Unprätentiös, stapelbar und in gefärbtem Pressglas – mit seinen Rillen erinnert das Glas an Wasserwellen und rutscht nicht aus der Hand. Heute gilt 'Aalto' als das beste Wasserglas überhaupt.

Alle in dieser Serie gezeigten Produkte werden in einer Ausstellung im Herbst 2019 zu sehen sein.