bauhaus #93: Teppich „Homage to the Square“ von Josef Albers

11.08.2019
Josef Albers war sowohl Student als auch Lehrer am bauhaus, bis er später in die USA auswanderte. Dort experimentierte er mit Farben und entwickelte eine Bildserie, dessen Motive auch ein einen ebenso interessanten Teppich umgesetzt wurden.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind.

Josef Albers gilt als bedeutender Mittler zwischen der europäischen Avantgarde und dem abstrakten Expressionismus in den USA, in die er 1933 emigrierte. Sein Wirken am bauhaus erstreckte sich bis dahin fast über den gesamten Zeitraum der Existenz der Schule. Er war dort Student, Leiter des Vorkurses, Jungmeister, Leiter der Tischlerwerkstatt und stellvertretender Direktor. Er lehrte Zeichnen, Typografie, Glastechnik und Holzverarbeitung. 1950 begann er in den USA die Bildserie „Homage to the Square“, in der er mit der Wahrnehmung von Farben und ihrer Wechselwirkung experimentierte. Der beliebte, handgetuftete Teppich zeigt ein Motiv dieser Serie.

Alle in dieser Serie gezeigten Produkte werden in einer Ausstellung im Herbst 2019 zu sehen sein.