bauhaus #20: Ulmer Hocker von Max Bill

11.03.2018
Max Bill feierte dank seiner exzellenten Ausbildung am bauhaus schon früh als Multitalent in verschiedenen künstlerischen Berufen Erfolge. Er gründete später seine eigene Schule und kreierte für sie den vielseitig einsetzbaren Ulmer Hocker.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind.

Max Bill war 19 und in der Kunstwelt kein Unbekannter, als er ans bauhaus gelangte. Mit Lehrern wie Albers, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy und Schlemmer schliff er dort zwei Jahre lang seine vielen Talente, um gleich darauf Erfolge als Architekt, Maler, Bildhauer, Publizist und Produktgestalter einzuholen. 1953 gründete er mit Inge Aicher-Scholl und Otl Aicher die Hochschule für Gestaltung Ulm nach dem Vorbild des bauhauses. Für die Studierenden entwarf er mit Hans Gugelot den Ulmer Hocker, der aus wenig Material viel Funktion holt, denn er ist Sitz, Beistelltisch, Regal und Transporthilfe in einem. Wer einen hat, nimmt ihn in jede Lebensphase mit.

Alle in dieser Serie gezeigten Produkte werden in einer Ausstellung im Herbst 2019 zu sehen sein.