bauhaus #18: Vase „Hallesche Form“ von Marguerite Friedländer-Wildenhain

24.02.2018
Marguerite Friedländer-Wildenhain war die erste weibliche Töpfermeisterin Deutschlands und prägte nach ihrer Zeit am Bauhaus den Stil einer renommierten Kunstgewerbeschule. In Kooperation mit der KPM entstand ihre wohl schönste Vase.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des bauhauses stellen wir 100 legendäre Stilikonen vor, die immer noch beliebt und erhältlich sind.

Die Kosmopolitin Marguerite Friedländer-Wildenhain gehörte zu den ersten Studentinnen des Weimarer bauhauses, an dem sie später Werkstattmeisterin wurde. Nach Aufgabe der Keramikwerkstatt infolge des Umzugs des bauhauses nach Dessau lehrte die erste weibliche Töpfermeisterin Deutschlands an der renommierten Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein. Dort prägte sie mit dem Bauhäusler Gerhard Marcks die neue stilistische Ausrichtung. Im Rahmen einer Kooperation zwischen Burg Giebichenstein und der KPM entstand 1929 ihre legendäre Vasenserie „Halle“, deren ausdrucksstarke Eleganz das Herz von Design-LiebhaberInnen noch heute höher schlagen lässt.

Alle in dieser Serie gezeigten Produkte werden in einer Ausstellung im Herbst 2019 zu sehen sein.