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Sebastian Scherer

Ein Porträt Sebastian Scherers, Designer und Creative Director bei NEO/CRAFT

Geboren wurde Sebastian Scherer 1975 in Aachen. Nach Beendigung seiner kaufmännischen Ausbildung in einem Möbelgeschäft und einem Designstudium zog Scherer nach Berlin, wo er zunächst als Interior Designer für verschiedenste Architekten und Designstudios arbeitete. Scherers Design für seinen X-Chair gewann 2009 den Special Award der Promosedia Design Competition. Von 2010 an entwickelte er eine Reihe an Aluminiummöbeln, mit denen er internationale Aufmerksamkeit erlangte. Dies führte dazu, dass sein Aluminium Table für den Deutschen Designpreis 2012 nominiert wurde. Mit dem Prototypen seiner Leuchte Iris gewann der Designer den Lexus Design Award 2014. Im selben Jahr gründete Scherer sein Möbellabel NEO/CRAFT und zeigte zum ersten Mal seine Arbeiten auf der imm cologne 2015. Ein Jahr später wurde die gesamte Kollektion für den Deutschen Designpreis 2016 nominiert: Iris wurde genauso gelobt wie seine Glastisch-Reihe (Preisträger) und die Loop-Reihe erhielt besondere Erwähnung. Sebastian Scherers Objekte stechen gleichermaßen durch Individualität und Funktion heraus. Seine Kreationen sind Symbiose altehrwürdiger Handwerkskunst und moderner Techniken. Zuerst bestimmt er Funktion und Materialien, dann arrangiert er sie neu, um unabhängige Objekte zu entwickeln, die den Zeitgeist widerspiegeln, ohne einfach nur modisch zu sein. Seine klaren Designs gewannen den AD Design Award 2016 in der Kategorie „Modern Minimal“.

 

Designer Sebastian Scherer spricht über…

 

…seinen Stil:

„Die Grenzen des kreativen Prozesses zu überwinden feuert meine Neugierde beim Erschaffen von etwas Neuem an. Meine Produkte spiegeln den Zeitgeist wider, ohne trendig zu sein. Sie sind modern und doch zeitlos. Ich möchte Möbel und Wohnaccessoires entwickeln, die funktional und anspruchsvoll hergestellt wurden, aber auch einfallsreich, ausdrucksreich und innovativ sind.“

 

…Inspiration:

„Alles um mich herum inspiriert mich. Das kann die Natur sein, aber auch Architektur, Muster oder einfache Seifenblasen. Alltagsobjekte inspirieren mich genauso wie Mode, Kunst und der Zeitgeist. Während meines Arbeitsprozesses gebe ich diesen Ideen eine Form.“

 

…die Materialien und Verarbeitung seiner Produkte:

„Ich sehe mich selbst als ergebnisorientierten Forscher, aber der Weg ist ein offener Prozess. Die Entwicklung jedes einzelnen Produktes ist praktisch ein Forschungsprozess, der Licht auf den künstlerischen Ausdruck des Objekts wirft. Die Herstellungstechnik, die es braucht, um eine Idee zur greifbaren Realität zu machen, bestimmt die Wahl der Materialien: bisher haben wir hauptsächlich Aluminium, Stahl, Glas und Holz verwendet.“

 

…die Idee zu seiner Lampe ‚Iris‘:

„Die Idee für Iris kam mir, als ich auf dem Salone del Mobile in Mailand Kinder mit Seifenblasen spielen sah. Ich dachte sofort, dass es interessant sein könnte, ein Lichtobjekt mit der Ästhetik einer Seifenblase zu entwickeln. Während des Designprozesses suchte ich nach einer Möglichkeit, dieser Idee eine physische Form zu geben. Iris besteht aus einem mundgeblasenem Glasball, der im Labor einem ‚dichroistischen‘ Überzugsprozess unterzogen wurde.“

 

 

Sebastian Scherer was born in Aachen in 1975. After completing a commercial apprenticeship at a furniture store and academic design studies, Scherer relocated to Berlin where he initially worked as an interior designer for various architects and design studios. Scherer’s design for his X-Chair won the Special Award at the Promosedia De- sign Competition in 2009. Beginning in 2010, he developed a series of aluminum furnishings that earned international recognition. This led to his Aluminum Table being nominated for the Design Prize of the Federal Republic of Germany in 2012. The product designer won the Lexus Design Award 2014 for the prototype of his innovative Iris lamp. Scherer founded his NEO/CRAFT furniture label this same year and showed his work for the first time at the imm cologne 2015. One year later, the entire collection was nominated for the German Design Award 2016: the Iris lamp was commended as well as the Isom series of glass tables (winner), and the Loop series received a special mention. Sebastian Scherer’s objects are distinguished by individuality and functionality in equal measure. His creations are 

a symbiosis of time-honoured craftsmanship and new techniques. He first deciphers functions and materials, and then rearranges them to create autonomous objects that reflect the zeitgeist without seeming merely fashionable. His lucid designs recently won the AD Design Award 2016 in the cate- gory of “Modern Minimal.” 

Designer Sebastian Scherer talks about... 

... his style: 

“It sparks my curiosity to overcome supposed limits in the process of creating something new. My products reflect the zeitgeist without being trendy. They look modern yet timeless. I want to create furniture and living accessories that are functional and sophisticatedly crafted, but also inventive, expressive and innovative.” 

... inspiration: 

“I’m inspired by everything that surrounds me. This could be nature, but it could just as well be archi- tecture, graphic patterns or simple soap bubbles. Everyday objects inspire me, as do fashion, zeitgeist and art. During the working process, I try to give a form to my ideas.” 

... the materials and fabrication of his products: 

“I see myself as a results-oriented researcher, but the path is an open process. The development of each individual product is essentially a research process that illuminates the artistic expression of the object. The manufacturing technique necessary to transform an idea into tangible reality determines the choice of materials: thus far, they’ve primarily been aluminum, steel, glass and wood.” 

... the idea for the Iris lamp: 

“The idea for Iris occurred to me when I saw children playing with soap bubbles at Salone del Mobile in Milan. I immediately thought it would be interesting to develop a lighting object with the aesthetic of a soap bubble. During the design process, I looked for a way to give physical shape to the idea. The Iris lamp consists of a mouthblown glass ball that undergoes a ‘dichroitic’ coating process in the labo- ratory.” 

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Sebastian Scherer

Ein Porträt Sebastian Scherers, Designer und Creative Director bei NEO/CRAFT

Geboren wurde Sebastian Scherer 1975 in Aachen. Nach Beendigung seiner kaufmännischen Ausbildung in einem Möbelgeschäft und einem Designstudium zog Scherer nach Berlin, wo er zunächst als Interior Designer für verschiedenste Architekten und Designstudios arbeitete. Scherers Design für seinen X-Chair gewann 2009 den Special Award der Promosedia Design Competition. Von 2010 an entwickelte er eine Reihe an Aluminiummöbeln, mit denen er internationale Aufmerksamkeit erlangte. Dies führte dazu, dass sein Aluminium Table für den Deutschen Designpreis 2012 nominiert wurde. Mit dem Prototypen seiner Leuchte Iris gewann der Designer den Lexus Design Award 2014. Im selben Jahr gründete Scherer sein Möbellabel NEO/CRAFT und zeigte zum ersten Mal seine Arbeiten auf der imm cologne 2015. Ein Jahr später wurde die gesamte Kollektion für den Deutschen Designpreis 2016 nominiert: Iris wurde genauso gelobt wie seine Glastisch-Reihe (Preisträger) und die Loop-Reihe erhielt besondere Erwähnung. Sebastian Scherers Objekte stechen gleichermaßen durch Individualität und Funktion heraus. Seine Kreationen sind Symbiose altehrwürdiger Handwerkskunst und moderner Techniken. Zuerst bestimmt er Funktion und Materialien, dann arrangiert er sie neu, um unabhängige Objekte zu entwickeln, die den Zeitgeist widerspiegeln, ohne einfach nur modisch zu sein. Seine klaren Designs gewannen den AD Design Award 2016 in der Kategorie „Modern Minimal“.

 

Designer Sebastian Scherer spricht über…

 

…seinen Stil:

„Die Grenzen des kreativen Prozesses zu überwinden feuert meine Neugierde beim Erschaffen von etwas Neuem an. Meine Produkte spiegeln den Zeitgeist wider, ohne trendig zu sein. Sie sind modern und doch zeitlos. Ich möchte Möbel und Wohnaccessoires entwickeln, die funktional und anspruchsvoll hergestellt wurden, aber auch einfallsreich, ausdrucksreich und innovativ sind.“

 

…Inspiration:

„Alles um mich herum inspiriert mich. Das kann die Natur sein, aber auch Architektur, Muster oder einfache Seifenblasen. Alltagsobjekte inspirieren mich genauso wie Mode, Kunst und der Zeitgeist. Während meines Arbeitsprozesses gebe ich diesen Ideen eine Form.“

 

…die Materialien und Verarbeitung seiner Produkte:

„Ich sehe mich selbst als ergebnisorientierten Forscher, aber der Weg ist ein offener Prozess. Die Entwicklung jedes einzelnen Produktes ist praktisch ein Forschungsprozess, der Licht auf den künstlerischen Ausdruck des Objekts wirft. Die Herstellungstechnik, die es braucht, um eine Idee zur greifbaren Realität zu machen, bestimmt die Wahl der Materialien: bisher haben wir hauptsächlich Aluminium, Stahl, Glas und Holz verwendet.“

 

…die Idee zu seiner Lampe ‚Iris‘:

„Die Idee für Iris kam mir, als ich auf dem Salone del Mobile in Mailand Kinder mit Seifenblasen spielen sah. Ich dachte sofort, dass es interessant sein könnte, ein Lichtobjekt mit der Ästhetik einer Seifenblase zu entwickeln. Während des Designprozesses suchte ich nach einer Möglichkeit, dieser Idee eine physische Form zu geben. Iris besteht aus einem mundgeblasenem Glasball, der im Labor einem ‚dichroistischen‘ Überzugsprozess unterzogen wurde.“

 

 

Sebastian Scherer was born in Aachen in 1975. After completing a commercial apprenticeship at a furniture store and academic design studies, Scherer relocated to Berlin where he initially worked as an interior designer for various architects and design studios. Scherer’s design for his X-Chair won the Special Award at the Promosedia De- sign Competition in 2009. Beginning in 2010, he developed a series of aluminum furnishings that earned international recognition. This led to his Aluminum Table being nominated for the Design Prize of the Federal Republic of Germany in 2012. The product designer won the Lexus Design Award 2014 for the prototype of his innovative Iris lamp. Scherer founded his NEO/CRAFT furniture label this same year and showed his work for the first time at the imm cologne 2015. One year later, the entire collection was nominated for the German Design Award 2016: the Iris lamp was commended as well as the Isom series of glass tables (winner), and the Loop series received a special mention. Sebastian Scherer’s objects are distinguished by individuality and functionality in equal measure. His creations are 

a symbiosis of time-honoured craftsmanship and new techniques. He first deciphers functions and materials, and then rearranges them to create autonomous objects that reflect the zeitgeist without seeming merely fashionable. His lucid designs recently won the AD Design Award 2016 in the cate- gory of “Modern Minimal.” 

Designer Sebastian Scherer talks about... 

... his style: 

“It sparks my curiosity to overcome supposed limits in the process of creating something new. My products reflect the zeitgeist without being trendy. They look modern yet timeless. I want to create furniture and living accessories that are functional and sophisticatedly crafted, but also inventive, expressive and innovative.” 

... inspiration: 

“I’m inspired by everything that surrounds me. This could be nature, but it could just as well be archi- tecture, graphic patterns or simple soap bubbles. Everyday objects inspire me, as do fashion, zeitgeist and art. During the working process, I try to give a form to my ideas.” 

... the materials and fabrication of his products: 

“I see myself as a results-oriented researcher, but the path is an open process. The development of each individual product is essentially a research process that illuminates the artistic expression of the object. The manufacturing technique necessary to transform an idea into tangible reality determines the choice of materials: thus far, they’ve primarily been aluminum, steel, glass and wood.” 

... the idea for the Iris lamp: 

“The idea for Iris occurred to me when I saw children playing with soap bubbles at Salone del Mobile in Milan. I immediately thought it would be interesting to develop a lighting object with the aesthetic of a soap bubble. During the design process, I looked for a way to give physical shape to the idea. The Iris lamp consists of a mouthblown glass ball that undergoes a ‘dichroitic’ coating process in the labo- ratory.”