Arne Jacobsen

Arne Jacobsen

Arne Emil Jacobsen (11.02.1902 - 24.03.1971) war einer der bedeutendsten dänischen Architekten und Designer des 20. Jahrhunderts. Sein Stil wird dem Funktionalismus zugerechnet.
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Jacobsen studierte Architektur an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Noch bevor er sein Studium beendet hatte, gewann er auf der Pariser Weltausstellung 1925 eine Silbermedaille für einen Stuhlentwurf. Seine frühen Arbeiten waren von Le Corbusier und Ludwig Mies van der Rohe inspiriert, doch bald entwickelte er seinen eigenen unverkennbaren Stil. 1930 gründete er sein eigenes Architekturbüro. 


Bereits 1934 begann Arne Jacobsen die Zusammenarbeit mit Fritz Hansen. Der erste große Erfolg in der langjährigen Kooperation war 1952 der Stuhl „Ameise“. Jacobsen glaubte selbst so sehr an sein Produkt, dass er eine Abnahmegarantie für nicht verkaufte Stühle einging. Die 1955 entworfene Stuhlserie „7“ erlangte den gleichen Bekanntheitsgrad und festigte Jacobsens Renommee als Möbeldesigner. Für Fritz Hansen entwickelte sich die „Serie 7“ zur meist verkauften Stuhlserie in der Firmengeschichte. Auch weltweit avancierte der Stuhl der „Serie 7“ zu einem Verkaufsschlager.


Ende der 1950er-Jahre entwarf Jacobsen das Radisson Blu Royal Hotel in Kopenhagen, das bei seiner Eröffnung noch SAS Royal Hotel hieß. Für die Ausstattung entstanden vier weitere berühmte Sitzmöbel: das „Ei“, der „Schwan“, der „Drop Chair“ und die „Serie 3300“. Auch heute noch gelten Jacobsens Möbel als ein wichtiger Teil des dänischen Kulturgutes. 



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