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Poul Kjærholm

Poul Kjærholm (1929 – 1980) war einer der wichtigsten Vertreter dänischen Designs im 20. Jahrhundert. Poul Kjærholm war gelernter Tischler und setzte seine Studien an der Kopenhagener Kunstgewerbeschule fort. Er interessierte sich besonders für die unterschiedlichen Werkstoffe; Stahl hatte es ihm angetan; für ihn war Stahl ein Naturstoff mit den gleichen künstlerischen Qualitäten wie die anderer Naturmaterialien. Poul Kjærholm war ungefähr ein Jahr bei Fritz Hansen beschäftigt, wo er bemerkenswerte Prototypen von Sitzmöbeln schuf. 1955 nahm Poul Kjærholm seine Zusammenarbeit mit dem Möbelhersteller Ejvind Kold Christensen auf, die bis zu Poul Kjærholms Tod 1980 andauerte. 1982 übernahm Fritz Hansen die Produktion und den Vertrieb der Kjærholm-Kollektion, bestehend aus von 1951 bis 1967 geschaffenen Kreationen, die bis ins kleinste Detail logisch und mit einer Aura von Exklusivität umgeben sind. 2007 fügte Fritz Hansen zwei neue Stücke zur Kjærholm-Kollektion. Der Esszimmerstuhl PK8 und der Esstisch PK58 waren bis dahin nie produziert worden.

Nach einer Tischlerlehre studierte er bis 1952 Möbeldesign an der Kunstgewerbeschule in Kopenhagen.


Trotz seiner Erfahrung in der Arbeit mit Holz hatte Kjærholm großes Interesse an vielen verschiedenen Materialien, unter anderem an Stahl. Der Stuhl „PK 25“, den er 1951 als seine Diplomarbeit entwarf, war ein Beispiel für seine handwerkliche Kunst, gepaart mit seinem Interesse an industriellen Techniken. Der Rahmen besteht aus verchromten Flachstahl, der einfach fugenlos in seine endgültige Form gebogen wurde, während die Sitzfläche aus einer um den Rahmen gewickelten und gespannten Fahnenschnur besteht.


Kjærholm bevorzugte die klaren Linien und unaufdringlichen Formen des Funktionalismus, was seine kühne Handhabung industrieller Materialien und Technologien noch mehr unterstrich.


1973 wurde er zum Leiter des Danish Institute for Design ernannt und 1976 wurde er Professor. Kjærholm hatte eine sehr erfolgreiche Karriere.


Er gewann den Grand Prize der Triennale di Milano 1957 und 1960; viele seiner Arbeiten wurden in Museen weltweit ausgestellt, unter anderem im V&A Museum in London und im Museum of Modern Art in New York.

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